Am Samstag den 26. März 2011 versammelten sich auf dem Münchner Odeonsplatz 40.000 Menschen, um gegen Atomkraft zu demonstrieren. München war neben Köln, Hamburg und Berlin, eine von vier Städten in denen insgesamt ¼ Million Menschen gleichzeitig in ganz Deutschland auf die Straße gingen. Der Anlass: "Fukushima mahnt. Alle AKWs abschalten!" hatte die starke Anti-Atom-Bewegung betroffen, aber auch umso entschlossener gemacht. Die Initiatoren der bundesweiten Großdemos werteten die Kundgebung als ein unmissverständliches Signal: Am 26. März 2011 fand die bis dahin größte Anti-Atom-Demo in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland statt. Die schwarz-gelbe Bundesregierung muss mit weiteren massiven und langanhaltenden Protesten rechnen, wenn sie am Ende des dreimonatigen Moratoriums am 15. Juni keinen verfassungskonformen, schnellen und unumkehrbaren Ausstieg aus der Atomkraft vorlegt.
Am 26. März sprach Florian Sperk (Koordinator von KettenreAktion Bayern) von einer friedlichen, aber entschlossenen Stimmung: „Der Wille, die Ära der Atomkraft in Deutschland ein für allemal zu beenden, war mit den Händen zu greifen. Gleichzeitig haben wir klargemacht, dass es nach dem dreimonatigen Moratorium kein Zurück zur Atomenergie geben darf. Sollte das jemand versuchen, muss ihm klar sein: wir kommen wieder!“
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Das waren Deutschlands größte Anti-Atom-Demos (PNP)
„Abschalten, abschalten“ hallt es in Sprechchören immer wieder über den überfüllten Odeonsplatz. Schrill tönen die Trillerpfeifen, gelbe Fahnen mit der Aufschrift „Atomkraft? − Nein danke“ flattern im Wind.
Ende für Nummer drei (sz)
Konzerne haben keine Hoffnung mehr für Reaktor Brunsbüttel
Atom-Konzerne bereiten Klagen vor (PR online)
Rund 250 000 Menschen demonstrierten am Wochenende für einen schnellen Ausstieg Deutschlands aus der Atomkraft.
München gegen Atomenergie (sz)
"Abschalten!, Abschalten!": Trotz Regenwetter demonstrieren auf dem Münchner Odeonsplatz über 25.000 Atomkraftgegner - unter ihnen viele Familien. Beliebtestes Plakatmotiv: Rainer Brüderle.
Anti-Atom-Bewegung mobilisiert 250.000 Menschen (sz)
Bunt, laut und bundesweit: In deutschen Großstädten haben sich Hunderttausende Atom-Gegner versammelt. Die Veranstalter sprechen von über 250.000 Teilnehmern. Ihre Forderung: Die deutschen Meiler abschalten.
Ruhige Nacht nach Großdemonstration (Bild)
München sagt NEIN: 40.000 Menschen bei Anti-Atom-Demo (NM)
Als "starkes Signal für den Ausstieg aus der Atomenergie" bewerteten die Initiatoren die heutigen Kundgebung auf dem Münchner Odeonsplatz.
"The Notwist" singen gegen Atomkraftwerke an (welt)
Mehrere zehntausend Atomkraftgegner werden auf einer Großdemonstration am Samstag auf dem Münchner Odeonsplatz erwartet. Die Katastrophe im japanischen Fukushima habe allen Bürgern klar gemacht, dass auch Deutschland schnellstmöglich seine Atomkraftwerke abschalten müsse, teilte das Aktionsbündnis "KettenreAktion Bayern" am Donnerstag in München mit.
Mutbürger protestieren gegen Atomkraft (AZ)
Los geht’s am Samstag pünktlich um 13.30 Uhr: Dann legen am Odeonsplatz die Musiker von Sensational Skydrunk Heartbeat Orchestra los. Um 14 Uhr beginnt die bayernweite Anti-Atom-Demo des Bündnisses KettenReaktion Bayern. „Mehrere zehntausend Teilnehmer” erwartet Organisator Florian Sperk.
Atomgegner auf der Straße (sz)
Das Bündnis ''Kettenreaktion'' rechnet kommenden Samstag mit mehreren zehntausend Atomkraftgegnern in München. Rund um den Odeonsplatz muss deshalb mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Anti-Atom-Protest: Polizei erwartet (merkur)
München - Noch nie gab es in Bayern ein so breites Bündnis gegen Atomenergie: Umweltverbände, Kirchen, Gewerkschaften und Parteien rufen zur Großdemonstration am Samstag auf. In München werden Zehntausende am Odeonsplatz erwartet. Das Programm steht.
München: Zehntausende Menschen bei Anti-Atom-Demo erwartet (AA)
Mehrere zehntausend Menschen werden am Samstag auf der Großdemonstration gegen Atomenergie in München erwartet. Unter anderem tritt bei der Kundgebung Urban Priol auf.
Notabschaltung im AKW Isar 1 - Vorfall geheimgehalten (krone.at)
Dramatischer Zwischenfall beim Herunterfahren des bayerischen Uralt-Reaktors Isar 1 – der Strom-Konzern E.on hat das Atomkraftwerk nach der Katastrophe in Japan zwar bekanntlich vom Netz genommen, dabei ist der Pegel des Kühlwassers im Druckbehälter aber so schnell gesunken, dass die Notabschaltung nötig geworden ist. Der Vorfall wurde tagelang verheimlicht!
Draußen vor dem Tor (SZ)
Egal ob es drückend heiß ist oder in Strömen regnet - sie ist immer da. Seit September organisiert die Schauspielerin Mira Neumeier jede Woche Mahnwachen vor Isar 1 - die Resonanz ist groß.
"Jetzt erst recht" (BR)
Seit Donnerstag ist der das Atomkraftwerk Isar 1 in Niederbayern vom Netz. Trotzdem demonstrierten in Landshut wieder mehr als tausend Menschen gegen die Kernenergie. Die Teilnehmer verlangten das endgültige Aus für den Meiler.
Demonstranten misstrauen Moratorium (mb)
Die Atomunfälle in Japan haben landesweit die Kernkraftgegner auf die Straßen getrieben. Auch vor dem Meiler Isar I gab es Proteste.
Für Solidarität, gegen Atomkraft (tz)
München - Die Katastrophe in der Heimat hat auch die japanische Gemeinde in München geschockt. Ganz japanisch übt man sich aber in Disziplin.
Ohu – so gefährlich ist das alte AKW an der Isar (AZ)
Nur 90 Kilometer von München entfernt: Der Atom-Meiler ist nicht gegen Flugzeugabstürze und Anschläge gesichert. Die AZ listet die Schwachstellen der Atomanalge auf.
Proteste vor Isar 1 (BR)
Die Explosionen in japanischen Kernkraftwerken beunruhigen auch hier die Menschen. Kernkraftgegner wollen am Abend in Regensburg und vor dem Atomkraftwerk Isar 1 demonstrieren.
Atomenergie in Bayern auf dem Prüfstand (BR)
Nach den Atomunfällen in Japan ist auch in Bayern die Debatte um die Sicherheit von Kernkraftwerken neu entbrannt. Der bayerische Umweltminister Markus Söder sagte, bei dem Vorfall im Reaktor Fukushima handele es sich um eine "Zäsur", die ein Hinterfragen der bisherigen Politik verlange. Oppositionsparteien forderten den Ausstieg aus der Atomenergie und das sofortige Abschalten des Meilers Isar 1 bei Landshut.
"Fukushima ist überall – Atomausstieg jetzt" (Welt online)
Deutschland hat wieder eine Atom-Debatte – und was für eine. Die Grünen kämpfen verbissen für eine Stilllegung der Kraftwerke, auch Konservative finden deutliche Worte.
Freie Wähler Bayern fordern Rücknahme der AKW-Laufzeitverlängerung (ad-hoc)
Mit Blick auf die Atomkatastrophe in Japan haben die Freien Wähler in Bayern eine sofortige Abschaltung des Atomkraftwerks Isar 1 bei Landshut und eine Rücknahme der Laufzeitverlängerung für AKW gefordert.
Atomkraft: Das sollten die Münchner wissen (AZ)
Welcher Strom kommt aus meiner Steckdose? Wie viel teurer ist Ökostrom? Und wo kann ich in München gegen Kernenergie demonstrieren? Die Antworten
Atomkraftgegner rufen zu bundesweiten Mahnwachen auf (open report)
München (dapd). In Reaktion auf das Atomunglück in Japan hat das Anti-Atomkraftbündnis "KettenReaktion Bayern" für Montag zu bundesweiten Mahnwachen aufgerufen. Ziel sei, Anteilnahme und Betroffenheit auszudrücken, sagte Bündnissprecher Florian Sperk am Sonntag. "Unsere Gedanken sind bei den Japanerinnen und Japanern", betonte er.
Opposition in Bayern plädiert für den Atomausstieg (nn)
MÜNCHEN - Atomalarm in Japan – aber die bayerischen Oppositionsparteien sehen auch Gefahren für Deutschland. Die Atomenergie müsse weg, forden Freie Wähler, Grüne und SPD.