28. Mai. 2011

 

Atomkraft: Schluss!

Großdemonstrationen in 21 Städten

Dresden - Erfurt - Magdeburg - Berlin - Güstrow - Kiel - Hamburg - Bremen - Hannover - Göttingen - Münster - Essen - Bonn - Mainz - Frankfurt am Main - Mannheim - Freiburg - Ulm -

München - Landshut - Fürth


Unsere Chance, den Ausstieg durchzusetzen, war noch nie so groß. Am 28. Mai finden, erstmals am gleichen Tag, Großdemonstrationen in mehr als 20 Städten bundesweit statt. Wir wollen mit zigtausenden Menschen ein kraftvolles Signal an die Regierung senden. Nach Fukushima gibt es nur noch eine Richtung und die heißt: Alle AKW abschalten – sofort und endgültig! Die Zukunft liegt bei den Erneuerbaren Energien, gemeinsam mit Energieeffizienz und Energiesparen.

- Anreise

- Ablauf in München, Landshut und Fürth

- Demo-Route in München

- Demo-Route in Landshut

Als die CSU ihr Energiekonzept beschloss, waren nur vier von 17 AWKs am Netz


Als sich am Samstag den 21. Mai 2011 die CSU ein neues Energiekonzept genehmigte waren nur noch vier von 17 AKWs überhaupt am Netz. Durch die dicken Klostermauern am Heiligen Berg - Kloster Andechs ist dieser Fakt aber nicht gedrungen. Das Energiekonzept der CSU ist schon von der Realität überholt gewesen, bevor es überhaupt beschlossen war. Es  braucht nicht 10 Jahre und zwei Legislaturperioden um endlich den Sack zu zumachen und richtig abzuschalten. Es gibt weder eine Stromlücke noch ein „vertretbares Restrisiko“. Jedes AKW das abgeschaltet werden kann, muss auch abgeschaltet werden.

In der Tat hatte Deutschland das Ausstiegsdatum 2022 schon beschlossen, nur eben noch nicht die CSU.

Das hindert Seehofer und Söder, die 2010 den rot-grünen Atomkonsens federführend aufgekündigt hatten, aber nicht daran, die Zahl 2022 als eigenes Machwerk Freude strahlend zu präsentieren. Anstatt als gute Demokraten anzuerkennen, dass der Atomkonsens unter Rot-Grün richtig und das Datum 2022 schon beschlossen war, gibt die CSU das rot-grüne Ausstiegsdatum als eigene Leistung aus. Und verschweigt dabei den massiven Protest der Bürger, die diesen gesellschaftlichen Konsens erneut bis zur Gesetzgebung treibt und einfordert.

KettenreAktion Bayern dankt allen Unterstützern für diesen ersten Erfolg!

Auch wenn die Schwarz-Gelbe Regierung es nie zugeben wird, obwohl es jeder weis: Der Atomausstieg ist unser Erfolg! Der Erfolg der Bürger und der Opposition!
Vielen mag es als ein bescheidener Erfolg vorkommen, dass es gelungen ist: Die CSU in der Atomfrage auf eine Position zu treiben die schon längst gesellschaftlicher Konsens ist. Aber es ist ein Erfolg.

Für uns ist die Welt nicht stehen geblieben.


Für die Bayern und Bayerinnen in der Anti-Atom-Bewegung ist die Zeit seit Rot-Grün im Gegensatz zur CSU nicht stehen geblieben: Fukushima mahnt zu mehr Anstrengung und einem schnelleren Ausstieg. Auch der Umstieg auf Erneuerbare ist näher gerückt. Und so verwundert es auch kaum, dass schon ein gewöhnliches Marktgeschehen, die Ziele der CSU im Ausbau der Erneuerbaren überholen könnte. Bereits 2009 lag der Anteil der Erneuerbaren in Bayern bei 27% des Stromverbrauchs. Daraus in 10 Jahren 50% zu machen, ist weder ambitioniert noch eine energiepolitische Zäsur.  Das Energiekonzept der CSU war schon überholt bevor es beschlossen war!

Unterzeichner/innen Demo-Aufruf

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